Besondere Tage erfordern meist auch besonderes Essen. Wer sich den Besuch im Restaurant sparen möchte, kann sich einmal an der Zubereitung einer saftigen Entenbrust versuchen. Das magere Fleisch und die knusprige Haut schmecken jedem – dazu Rotkohl und Kartoffelknödel, und schon hat man einen Hauptgang, der vom Ostersonntag bis zum Weihnachtsessen nicht hinter anderen Gerichten zurückstehen muss.
Die Entenbrust kann im Discounter, natürlich aber auch auf dem Bauernhof gekauft werden. Wichtig ist, dass man keine Federkiele mehr in der Haut stecken hat, wenn man mit dem Kochen beginnt. Das Fleischstück wird im Ganzen auf der Hautseite in die heiße, beschichtete Pfanne gelegt. Zusätzliches Bratfett braucht man nicht; die Ente bringt genügend eigenes Fett mit. Auch die Unterseite brät man kurz an, bevor man die Stücke zur Seite legt. Nun brät man eine Menge Zwiebeln, grob gewürfelt, und in Würfel geschnittene und entkernte Äpfel im Fett, das die Entenbrust ausgelassen hat, an. Wer möchte, kann geräucherten Speck mit anbraten; dieser gibt zusätzlichen Geschmack. Diese Mischung gibt man in einen Bräter und bettet die Entenbrust darauf. Abgedeckt mit Orangenscheiben, die Hautseite nach oben, kommen die Fleischstücke nun eine Stunde in den Backofen; erst bei höherer Temperatur, danach kann man zurückschalten.
Um die Soße zuzubereiten, richtet man eine Mehlschwitze an. Die Apfel-Zwiebel Mischung kommt nun mit etwas Geflügelfonds und der Flüssigkeit aus dem Bräter in den Topf. Man püriert das Ganze, bis es sämig ist und schmeckt die Soße noch ab – fertig. Während man die Soße zubereitet, legt man die Entenbrust noch, nachdem die Orangenscheiben entfernt wurden, bei etwa 200 Grad in den Ofen, damit die Haut knusprig braten kann. Vor dem Servieren schneidet man das Fleisch in Scheiben und gibt es auf einen Teller. Die Orangenscheiben können als Dekoration verwendet werden. Zwar durchgebraten, aber dennoch saftig und wie dafür geschaffen, auf der Zunge zu zergehen, können sich alle Gäste dann die Entenbrust richtig schmecken lassen. In der Regel rechnet man eine halbe Entenbrust pro Person.