Schokolade wird sehr gerne verschenkt. Als Erinnerung an einen Geburtstag oder einfach, weil die Verpackung so toll aussieht, bleibt sie dann erst einmal im Regal stehen. Irgendwann aber wird den Menschen bewusst, dass es sich hier doch eigentlich um ein Lebensmittel handelt. Dann wird die Packung geöffnet. Wie aber sieht Schokolade aus, wenn sie verdorben ist? Alleine am Geruch kann man das oft nicht festmachen. Eine Tatsache ist, dass sich die beste Schokolade im Geschmack verändert, was schon am enthaltenen Fettanteil liegt. Fette werden mit zunehmender Lagerdauer ranzig und entsprechend schmeckt dann auch die Schokolade.
Sehr oft bekommt Schokolade einen weißen Belag. Dieser muss nicht bedeuten, dass die Süßwaren bereits verdorben sind. Je dunkler die Schokolade, also je mehr Kakao sie enthält, umso eher entsteht auch der Belag. Diese weißen Beläge sind oft ein Zeichen für falsche Lagerung. Feuchtigkeit oder Wärme mag die süße Speise nämlich absolut nicht. Wer Schokolade aufheben kann und will, sollte dies an einem trockenen Ort tun. Natürlich ist es am leckersten, die Tafel beziehungsweise Packung gleich zu öffnen und alles aufzuessen. Dann kann wenigstens nichts schlecht werden. Schokolade, die einmal geschmolzen und wieder hart geworden ist, verändert ihr Aussehen, kann aber zumindest zeitnah noch bedenkenlos gegessen werden.
Anders ist das mit den Schokoladen Nikoläusen: Zum nächsten Weihnachtsfest sind diese mit Sicherheit nicht mehr genießbar, weswegen sie niemals auf Vorrat gekauft werden sollte. Kuvertüre, die weiß angelaufen ist, kann man an einer Ecke probieren. Schmeckt sie nicht ranzig, verschwindet der weiße Belag beim Schmelzen. Auch normale Schokolade kann auf diese Weise, zum Beispiel im Schokobrunnen, noch verwendet werden. Nur, wenn sich kleine, eklige weiße Würmer in der Schokolade befinden, sollte man die Finger davon lassen und sie entsprechend entsorgen.